Intro & Kapitel 1: SEED

von Leviathan

Ein Strand. Das weite offene Meer. Text auf dem Bildschirm:

I’ll be here…

Why…?

I’ll be ‘waiting’… here…

For what?

I’ll be waiting… four you… so…

If you come here…

You’ll finde me.

I promise.

Ein hübsches dunkelhaariges Mädchen spaziert über eine Blumenwiese, über ihr der strahlend blaue Himmel. Der Wind wirbelt ihr eine Feder aus der Hand, die hoch in die Luft fliegt. Der Himmel verfärbt sich dunkel, als die Feder zu einer Waffe wird. Sie gehört einem jungen blonden Mann, der in einen weißen Mantel gehüllt ist. Er bekämpft einen etwa gleich alten Jungen, der dunkel gekleidet ist. Mit einem Feuerzauber wirft der Blonde den anderen zu Boden; er hebt seine Gun-Blade und schlägt dem am Boden liegenden voll ins Gesicht. Blut spritzt auf die Erde. Plötzlich ist der Bildschirm mit Federn gefüllt. In einer Vision läuft das anfangs gezeigte Mädchen voller Freude in die Arme des sichtlich verwirrten Jungen.

BALAMB #1

Der dunkel gekleidete junge Mann aus dem Intro erwacht in einer Art Krankenstation. Vögel zwitschern. Eine Frau, offenbar Ärztin, spricht ihn an.

Dr. Kadowaki: „Bist du Ok?“

(Klar.)

“……ja.”

Dr. Kadowaki: „Treibt nicht ständig Unsinn. Fühlst du dich wohler? Scheint alles Ok zu sein.  Sag mir deinen Namen.”

[Man wählt den vorgegebenen Namen Squall und bestätigt.]

Dr. Kadowaki: „Ihr solltet beim Training mehr Acht geben. Das kann mal ins Auge gehen.“

Squall: „Sagen Sie das Cifer.“

Dr. Kadowaki:  „Dieser Junge……  Der hört auf keinen. Laß dich nicht mit ihm ein.“

Squall: „Ich kann nicht einfach weglaufen.“

Dr. Kadowaki: „Wir kommen uns wohl cool vor, was? Aber übernimm dich nicht. Mal überlegen. Dein Ausbilder ist… ……Quistis Trepe. Ich werde ihr Bescheid sagen.”

Sie verschwindet aus dem Sichtfeld. Man hört sie eine Nummer wählen.

Dr. Kadowaki: „Quistis? Hier ist jemand,  den du abholen kannst. …………ja ja. Die Verletzung ist nicht schlimm. Die Narbe wird aber bleiben. …………genau, ja. Gut, komm jetzt gleich.“

Der Bildschirm wird schwarz. Eine Nahaufnahme des jungen Mannes. Im Spiegel sehen wir eine Frau in einem weißen langen Rock, die sich ihm nähert.

„Squall… endlich sehen wir uns wieder.“

Er blickt zur Seite, als die Frau – ist sie nur ein Traum? – sich entfernt. Wieder wird der Bildschirm schwarz. Als nächstes betritt eine attraktive blonde Dame die Krankenstation. Sie blickt sich kurz um, erblickt Squall. Die Absätze ihrer Stiefel klackern auf dem Fußboden, als sie sich seinem Krankenbett nähert.

Quistis: „Hey! Ich wußte doch, daß es einen von euch beiden erwischt hat. Los, gehen wir. Heute findet  die praktische Prüfung statt.“

Szenenwechsel. Quistis und Squall marschieren durch einen langen offenen Flur.

Quistis: „Sag mal Squall. Gibt es etwas, was dich bedrückt?“

Squall und Quistis: (zugleich) „……Nicht wirklich.“

Quistis: „Ahahahaha!“

Squall: „Was ist so komisch?“

Quistis: „Komisch? Nein, nein.  Ich freue mich nur. Ich weiß jetzt, was mein  Lieblingsschüler denkt. Deswegen.“

Squall: „Ich denke aber nicht so primitiv.“

Quistis: „Dann erzähl. Erzähl mir mehr von dir.“

Squall: „Das geht dich…“

Sie fällt ihm ins Wort.

Quistis: „…dich nichts an!“

Videosequenz. Der Hof der riesigen Militärschule, der die beiden angehören wird gezeigt. Es folgt eine Außenaufnahme des so genannten Balamb Gardens. Als nächstes schlurft Squall in einen Unterrichtsraum. Ihm auf den Fersen Quistis. Squall begibt sich in die hinterste Bank, während auch seine Mitschüler Platz nehmen. Quistis nimmt am Pult Platz.

Quistis: „Guten Morgen. Zunächst zum heutigen Plan. Wie ihr bestimmt schon gehört habt…… …findet heute die SEED-Prüfung statt. Die Nichtteilnehmer müssen heute selbständig arbeiten. Die Teilnehmer haben bis heute Nachmittag Zeit. Ihr müßt ausreichend vorbereitet sein. Um 16 Uhr in der Eingangshalle. Die Gruppen werden dort bekanntgegeben. Alles klar? Ach ja. Cifer… Beim Training darfst du niemanden verletzen. Sei bitte vorsichtig.“

Dabei wird der Bengel mit dem weißen Mantel gezeigt, den wir bereits aus dem Intro kennen. Grimmig blickt er zu Squall rüber.

Quistis: „Wir sehen uns  dann später.

Die Schüler verlassen den Raum. Nur Squall bleibt sitzen.

Quistis: „Und Squall. Komm bitte her. Ich muß dich etwas fragen.“

Er trottet nach vorne ans Pult. Dort haben sich schon die üblichen Klassenstreber eingefunden, um sich bei Quistis einzuschleimen. Sie treten beiseite, als Squall hinzukommt. Wenn Squall sie anspricht, antworten sie wie folgt:

„Sei nett zu Frau Trepe.“

„Du könntest ja wenigstens lächeln.“

„Es ist echt eine Ehre, von Frau Trepe gerufen zu werden.“

Squall wendet sich an seine Lehrerin.

Quistis: „Du mußt noch in die [Feuer-Grotte]. Sonst kannst du an der Prüfung nicht teilnehmen.”

(Ich wollte ja heute Früh… Nur, Cifer kam dazwischen…)

Quistis: „Gibt es einen triftigen Grund?“

Squall: „……nein.“

Quistis: „Dann gehen wir jetzt zusammen hin. Wenn du dich noch unsicher fühlst,  kannst du dich am [Schulrechner]  vorbereiten. Ich werde am [Haupttor] warten.  Komm bitte, wenn du fertig bist. Dein [Schulrechner] ist an [deinem Platz].“

Quistis verläßt den Raum. Wieder kann man sich die Reaktionen der Streber anhören.

„Alleine mit Frau Trepe…“

„Beneidenswert… Ich will auch mit ihr hin!“

„Wenn ihr etwas zustößt, werden wir [Trepe-Fanclub] dich bestrafen.“

Squall geht zu seinem Computerpult. Im Tutorial-Bereich erhält er die auf ihn registrierten Guardian Forces [G.F. Quezacotl] und [G.F. Shiva]. Squall kann sich nun Erläuterungen zum Spielprinzip ansehen. Die anderen Menüpunkte bieten u.a. Informationen über die Schule und Nachrichten von Mitschülern. Squall fährt den Computer runter und verläßt den Raum. Auf dem Flur hört er eine schrille Stimme. Es ist eine neue Mitschülerin.

„Ver-spääää~teeeet!“

Das Mädchen kollidiert mit Squall. Sie geht zu Boden.

„Whooops!“

(Bist du Ok?)

Squall: „Bist du Ok?“

Das Mädchen steht auf, während Squall gelangweilt zuschaut.

„Au weh~. Ach, geht schooon. Sorrry~. Ich hatte es eilig. Hey! Gehörst du zu der Klasse dort? Sag mal~, ist die 1.Stunde schon vorbei?“

Kopfnicken.

„Wääähh, Mist! Der Garden hier ist viel größer als der, bei dem ich zuletzt war. Hey, sag, saaag! Ich komme gerade von einem anderen Garden. Kannst du mich mal kurz rumführen?“

(Keine Zeit.)

Squall: „Keine Zeit.“

„Hmm, dann kann man wohl nichts machen. Bis dann~!“

Sie verschwindet in Richtung Klassenzimmer, während Squall nach unten fährt. Vor dem Fahrstuhl erhält man noch sieben Spielkarten geschenkt; die Grundausstattung für Triple Triad. Von der Lobby aus geht es weiter nach draußen zum verabredeten Treffpunkt.

Quistis: „Ich  muß dir einiges erklären, bevor wir losgehen. Wir sind stark, weil wir die Hilfe der G.F. in Anspruch nehmen. Wenn eine G.F. stark wird, werden wir ebenfalls stärker. Dazu müssen wir die G.F. [Koppeln].“

Es folgt ein ausführliches Tutorial zum Thema Kopplung, einer der grundlegenden Spielmechaniken.

Quistis: „Alles klar soweit? Du kannst es jederzeit im [Menü] unter [Tutorial] nachlesen. Wenn wir an der [Feuer-Grotte] sind, erkläre ich dir das Koppeln von Zauber. Du solltest bis dahin Zauber mit  [Draw] gezogen und gelagert haben. Zauber kannst du von Monstern ziehen. Können wir jetzt los? Um zur [Feuer-Grotte] zu gelangen, müssen wir in [Richtung Osten].“

Quistis und Squall verlassen den Garden. Über die Weltkarte bewegen sie sich nach Osten in Richtung der Feuer-Grotte. Unterwegs werden sie in einen Kampf verwickelt.

Quistis: „Squall! Mit R1 löst du die Gun-Blade aus. Drück, wenn du den Gegner triffst. Auch beim [Multi], R1 nicht vergessen!

Die Schlacht beginnt. Sie setzen ihren Weg fort.

Quistis: „So… jetzt zum Koppeln von Zauber. Hör gut zu. Es geht darum, wie man Zauber, die man gezogen hat, richtig anwendet.

Es folgt ein weiteres ausführliches Tutorial. Thema: Koppeln von Zaubern.

Quistis: „Wenn du einen neuen Zauber gezogen hast, solltest du ihn erst einmal koppeln und schauen was passiert. So, laß uns jetzt gehen. Ähm……  Deine Gun-Blade……“

(Ich weiß, wie man sie bedient!)

Quistis: „Sorry, sorry. Ich wollte nur mal auf Nummer sicher gehen.“

Sie nähern sich schließlich dem Eingang der Grotte, wo sie bereits von den SEED-Prüfern erwartet werden. Sie eröffnen das Gespräch.

„Die Mission: Erlangung eines niederen G.F. Hilfestellung durch eine SEED-Qualifizierte. Bist du bereit?“

(Ja.)

Squall: „Ich bin bereit.“

Quistis: „Ich leiste Hilfestellung. Ausbilder Nr.14, Quistis Trepe.“

„Wähle dein Zeit-Limit. Überlege gut was deiner Leistung entspricht. Nicht faulenzen und nicht hetzen.“

(20 Minuten)

„Gut. Abmarsch.“

Squall und Quistis betreten die Feuer-Grotte.

Quistis: „Ich leiste nur bei Kämpfen Hilfestellung. Die Führung mußt du selbst übernehmen.“

Squall: „Verstanden.“

Während sie den Weg fortsetzen, macht Quistis einen Scherz.

Quistis: „Es gibt Schüler, die nicht die gewohnte Leistung erbringen, wenn sie mit mir zusammen sind. Scheint wohl an meinem Sexappeal zu liegen.“

(……so was nennt sich Ausbilder.)

Quistis: „War doch nur Spaß! Wollte nur, daß du dich entspannst.“

Etwas später.

Quistis: „Du und Cifer seid eine Klasse für sich. Ihr seid wirklich stark.“

Sie erreichen schließlich das Innerste der Grotte, wo Ifrit lauert.

Quistis: So, jetzt wird´s ernst. Bist du bereit?“

Squall winkt lässig ab.

Quistis: „Hm, die Frage war wohl überflüssig.“

Squall muß sich nun dem G.F. stellen, und ihn besiegen. Setzt man Shiva ein, so wundert sich Ifrit: „Ihr habt Shiva?“; und bekennt schließlich am Ende seiner Kräfte: „Gegen Shiva bin ich machtlos… Ich verleihe euch meine Macht.“ Quistis spricht anschließend mit Squall.

Quistis: „Wir haben zwar keine Zeit, aber hör mir gut zu. Du hast doch jetzt die G.F.? Wenn du diese G.F. koppelst, kannst du Element-K einsetzen. Ich erkläre dir kurz mal,  was Elemente überhaupt sind.“

Ein weiteres sehr ausführliches Tutorial von Quistis.

Quistis: „Da du hier meistens Monster mit Hitze-Elementen antriffst, solltest du am besten [Eis] mit Element-Angriff koppeln.“

Die beiden beeilen sich, die Grotte zu verlassen. Sie kehren in den Garden zurück.

Quistis: „Gute Arbeit. ……ähm. Vor der Prüfung solltest du noch etwas wissen. Was war das noch……? Die Aufzucht von G.F.! Daran solltest du immer denken.“

Squall läßt ein weiteres Tutorial über sich ergehen.

Quistis: „Ab in dein Zimmer und hinein in die Uniform. Wir treffen uns in der [Eingangshalle].“

Squall macht sich also auf den Weg in sein Quartier. Auf einem Flur hört er ein Gespräch seiner Mitschüler an.

„Wieviele wohl die SEED-Prüfung heute Abend bestehen?“

„Die theoretische Prüfung war aber mege-schwer.“

„Ach, ja. Du bist ja bis zur Theoretischen gekommen.”

„Bei mir fehlen noch etliche Unterrichtsstunden.“

„Bei mir auch. Hab noch viel nachzuholen.“

„Wäre cool, wenn wir alle zusammen bestehen.“

„Logo. Wir 3 werden bestimmt die nächste Prüfung bestehen.“

In seinem Zimmer geht man ans Bett und wählt Ok, umziehen. Squall schlüpft in seine Uniform, und begibt sich in die Eingangshalle, wo er sofort von Quistis angesprochen wird.

Quistis: „Squall, Squall! Hier ist die Zusammenstellung für den Test-Einsatz. Du bist zusammen mit… Xell Dincht. Das ist  der etwas lebhafte Typ.“

Squall: „…der nervt nur herum. Können wir die Zusammenstellung ändern?“

Quistis: „Das geht nicht. (Sie ruft) Xell! Xell Dincht.“

Ein blonder Junge mit einer auffälligen Tätowierung im Gesicht tobt auf dem Flur. Nach einigen akrobatischen Überschlägen schenkt er den beiden ein breites Grinsen.

Xell: „Yo, sind wir zusammen? Coole Sache, Squall.“

Einmal mehr wird man mit einem Tutorial genervt. Es erklärt die Duell-Fähigkeit Xells.

Xell: „Du scheinst ja mit Cifer nicht auszukommen. Heute früh hast du dich mit ihm gestritten und abgeloost, oder?“

Squall: „Das war kein Streit. Wir haben trainiert.“

Xell: „Das glaubst nur du. Cifer will dich doch nur ärgern. Du darfst dich nicht provozieren lassen.“

Squall: „Was geht dich das an?“

Quistis: „…dich das an? Hört mal…… Der Cifer… er ist euer Truppenführer.“

Xell: „Truppenführer!? Er!?“

Quistis: „Keine Änderung möglich. Cifer! Bist du hier, Cifer?“

Cifer kommt mit zwei weiteren Leuten in die Eingangshalle geschlendert.

(Die Leibgarde. Fu-Jin und Rai-Jin. Der komplette Ordnungsdienst…..)

Quistis: „Du bist der Truppenführer. Viel Glück.“

Cifer: „………Quistis Trepe. Ich mag es nicht, wenn man mir viel Glück wünscht. Glück brauchen nur Leute, die nichts taugen.“

Quistis: „Verstehe. Viel Glück, Cifer!“

Cifer schäumt vor Wut.

Cifer: (an seine Leibgarde) Setzt Quistis auf die Liste.“

(Die Liste…… Was wohl da drin steht?)

Quistis: „Ok, Leute! Ihr seid der B-Trupp. Ich bin der zuständige Ausbilder. Achtet auf Teamwork und zieht die Prüfung erfolgreich durch.“

Cifer: „Teamwork bedeutet, daß ihr mir nicht in die Quere kommt. Das ist Regel Nr.1 des B-Trupps. Vergeßt das nicht. Klar?“

Fu-Jin und Rai-Jin lachen dämlich, während Xell kaum an sich halten kann.

Direktor Cid: „Sind alle beisammen?“

Ein korpulenter älterer Herr mit grüner Krawatte und roter Weste tritt vor die SEED-Anwärter, und hält eine Rede.

Direktor Cid: „Schön Sie zu sehen. Ich bin Direktor Cid.  An dieser Prüfung nehmen 12 Personen  teil, aufgegliedert in Trupps A bis D. Der Ort wohin Sie sich nun begeben,  ist ein reelles Schlachtfeld, die  Kämpfe sind ebenso real. Eine Welt, wo Leben und Tod, Sieg und Niederlage, Ruhm und Schmach dicht beieinander liegen. Das alles wird Sie begleiten. Eine Welt, die Sie bisher noch nicht erlebt haben dürften. Nun? Empfindet jemand Furcht?“

Prüfend blickt er in die Gesichter der jungen Leute.

Direktor Cid: „Es werden 9 reguläre SEEDS teinehmen. Auch wenn Sie nicht überleben sollten, werden die SEEDS die Mission erfüllen. Diesbezüglich brauchen Sie sich also keine Sorgen zu machen. Die Spezialeinheit SEED, der Stolz des Balamb-Garden. Lernen Sie von ihnen und befolgen Sie deren Befehle. Bestehen Sie die Prüfung! Sie müssen uns davon überzeugen, daß Sie als SEED geeignet sind.“

Wieder der prüfende Blick.

Direktor Cid: „……es wird langsam Zeit.“

Cifer, seine Crew und Xell machen sich auf, während Squall unschlüssig zurückbleibt. Er spricht mit dem Direktor.

Direktor Cid: „Die SEEDS haben noch keinen Gun-Blade-Kämpfer. Deshalb möchte ich unbedingt, daß Sie in den Reihen der SEEDS aufgenommen werden. Gehen Sie nun.”

Quistis: „Abmarsch!“

Also macht sich Squall auf den Weg. In der Tiefgarage steigt Trupp-B mitsamt Ausbilderin Quistis in einen der Wagen. Sie brausen los.

Im Inneren des Buses.

Xell: „Hey, Squall. Zeig mir deine Gun-Blade.“

Squall: „………………“

Xell: „Komm, nur einmal.“

Squall: „………………“

Xell: „Bitte, bitte, bitte!!“

Squall: „………………“

Xell: „Ok, Ok. Ich hab verstanden. Du bist eine pingelige Sau. Genau das bist du!“

Squall: „………………“

Xell: „Hey! Sag doch etwas! Was denkst du dir überhaupt!?“

Squall & Quistis: „……nichts.“

Xell: „………………“

Xell steht auf und hampelt durch die Gegend.

Cifer: „Nerv hier nicht rum. ……Hasenfuß.“

Xell: „Was•hast•du•gesagt!?“

Cifer: „Hehe……“

Quistis: „Es reicht jetzt!“

Squall: „……Quistis. Wer war das Mädchen auf der Krankenstation?“

Quistis: „War da jemand? Mir ist niemand aufgefallen. Ist irgendwas passiert?“

Squall: „Nein, nichts……“

Cifer: „………grandios. Mein Team besteht aus einem Hasenfuß und einem Gigolo.“

Sie fahren über die Weltkarte in Richtung Balamb-Ort, passieren das Tor, eine Tankstelle, fahren über den Dorfplatz und erreichen schließlich den Hafen, wo die Kriegsmarine vor Anker liegt.

Squall: „Da ist das Schiff…“

Cifer: „Jetzt gibt’s kein zurück mehr. Hast du etwa Schiß?“

Garden Offizier: „Ihr seid die letzten! Steigt ein Tempo!“

Cifer: „Enttäusch mich nicht.“

Quistis: „Beeilung, Beeilung!!“

Sie laufen los.

Quistis: „Beeil dich, Squall!!“

Das Schiff legt ab. Die Vierergruppe nimmt im Inneren Platz. Eine Frau kommt auf sie zu.

Shou: „Hi, Quistis“

Quistis: „Das hier ist der B-Trupp.“

Xell: „Hallo.“

Squall: „…..“

Shou: „Das wievielte Mal, Cifer?“

Cifer: „Ich mag halt Prüfungen.“

Die freundliche Dame namens Shou erläutert den SEED-Anwärtern ihren Auftrag.

Shou: „Erläuterung der Lage und die Missionsbeschreibung! Setzt euch! Der Auftraggeber ist das Dollet-Parlament. Der Auftrag wurde vor 18 Stunden an die SEEDS weitergeleitet.“

Cifer: „Und was müssen wir machen?“

Shou: „Die SEED-Anwärter sollen den Stadtbereich säubern.“

Xell: „Eine wichtige Aufgabe!“

Cifer: „Langweilig. Wir müssen also den Müll beseitigen, hm?“

Shou: „Wir werden bald anlegen. Gleich nach der Landung beginnt der Kampf. Bereitet euch gut vor. ……………… Ach ja, das versteht sich zwar von selbst… aber… Ein Rückzugsbefehl hat höchste Priorität. Vergeßt das nicht! Das war´s. Wendet euch an Quistis, wenn ihr noch Fragen habt.“

(Was mache ich jetzt…?)

(Nichts machen.)

„Wir legen gleich an. Haltet euch bereit.“

Squall: „Verstanden.“

Xell: „Verstanden.“

Cifer: „Ja ja…“

Kurzes Schweigen.

Cifer: „So, Squall. Schau nach, was draußen abgeht.“

Squall: „…………“

(Nein.)

Squall: „……nein.“

Cifer: „Das war ein Befehl! Geh jetzt raus, Squall!“

Squall bleibt keine Wahl, als zu gehorchen. Videosequenz: Der Vollmond spiegelt sich in einer Pfütze wider; sieben Kampfjets ziehen über den Horizont. Szenenwechsel: Die Flotte des Gardens nimmt Kurs auf Dollet. Die ersten Schiffe landen unter heftigem Beschuß an der Küste. Sturmtruppen rücken vor, den Luptan-Strand für die nachkommenden Schiffe zu sichern, während Squall aus der Ferne reglos das Treiben beobachtet. Ihr Schiff durchbricht die Seebarriere und landet am Strand. Die Flügeltüren im Bug öffnen sich, und Cifer rennt mit wehendem Mantel von Bord, seine Kameraden im Schlepptau. Im Hintergrund landen weitere Schiffe mit Seed-Anwärtern. Der Strand ist jetzt fest in der Hand der Balamb-Truppen. Während Shou sich ins Getümmel stürzt, bleibt Quistis zurück, um den Anwärtern letzte Befehle zu erteilen.

Quistis: „Der B-Trupp ist für den [Marktplatz] zuständig! Vor einem Kampf solltet ihr checken, ob die G.F. gekoppelt sind!“

Cifer: „Wir gehen.“

DOLLET

Der Dreier-Trupp eilt eine Treppe hinauf. Als sie einen Durchgang passieren wollen, werden sie von feindlichen Soldaten attackiert. Im Kampf: „Sind das Verstärkungstruppen?“ Sie setzen ihren Weg in Richtung Marktplatz fort. Auf ihrem Weg werden sie noch ein weiteres Mal von feindlichen Einheiten angegriffen. Vor einer Bar namens Nautilus läßt Cifer seinen Trupp haltmachen.

Cifer: „Gleich sind wir am [Marktplatz].“

Er dreht sich um und brüllt lauthals.

Cifer: „Hey! Ihr galbadianischen Feiglinge!! Was versteckt ihr euch denn? Langweilt mich nicht!“

Er prescht voran.

Xell: „…der tickt doch nicht richtig?“

Am Ziel angekommen, stellt sich ihnen ein einzelner Feind entgegen, den sie leicht besiegen. Außer einem Hund ist niemand mehr zu sehen.

Squall: „Ich glaube, hier sind noch Feinde…“

Cifer: „Dann geht mal die Umgebung checken.“

Sie machen einen weiteren versteckten Gegner unschädlich.

Squall: „Ich rieche den Feind nicht mehr.“

Cifer: „Wir warten, bis mehr Feinde kommen. [Warten]… ich hasse dieses Wort.“

Also warten sie. In der Ferne sind Kampfgeräusche zu hören.

Squall: „Es hat begonnen.“

Cifer: „Wir werden sie herzlich empfangen. Hey! Du Bastard! Verpiß dich! Hey! Ihr galbadianischen Ärsche!! Was trödelt ihr herum!? Kommt zu mir!! Macht mir Freude!!“

Die Uhr schlägt zur vollen Stunde. Cifer hibbelt aufgeregt, Xell läuft ungeduldig auf und ab.

Squall: „……es kommt niemand.“

Cifer: „Wie lange müssen wir noch warten?“

Xell: „So´n Scheiß! Langsam wird´s langweilig. Da stimmt doch was nicht!?“

Cifer: „Es reicht jetzt! Ist das eine Geduldsprobe?!“

Der Hund heult aufgeregt. Feindliche Truppen, viele um genau zu sein, stürmen vorbei. Unsere drei Helden, kauern etwas abseits und bleiben so unbemerkt.

Squall: „Hey…… der Feind.”

Xell: „Wo laufen die hin? Da ist doch etwas am Berggipfel!?“

Cifer: „Wir gehen dort hin.“

Xell: „Das ist gegen unsere Befehle!“

Cifer: „Sagtest du nicht, dir wäre langweilig? Oder nicht?“

Xell: „Squall!“

Squall: „Ich füge mich dem Truppenführer.“

Cifer: „Von wegen Truppenführer. Du willst dich doch ebenfalls austoben?“

Er stößt Squall grob.

Squall: „Ich will sehen, was ich im Training mit dir gelernt habe. Dank dir glaube ich, daß ich jeden hinterhältigen Feind besiegen kann.“

Cifer: „Ja, du solltest mir dankbar sein.“

Xell: „……wie denn, was denn? Ihr versteht euch ja blendend! Ihr seid aus dem selben Holz geschnitzt. …hört mal. Das ist kein normaler Kampf. Es ist eine Prüfung. Für eigenmächtiges Handeln gibt´s fette Minuspunkte!“

Cifer: „Dann bleib hier. Wir brauchen keine Klugscheißer.“

Xell: „Was hast du gesagt!?“

Squall: „Nimm´s nicht so ernst, Xell. Cifer, wenn wir gehen wollen, sollten wir das jetzt tun.“

Cifer: „Der Feind ist in der [Anlage am Berggipfel]. Wir, der B-Trupp, werden diese Anlage besetzen. Abmarsch!“

Squall: „Verstanden.“

Xell:  „Ver……standen.“

Also nehmen sie die Verfolgung der feindlichen Soldaten auf. Bald entdecken sie am Wegesrand einen verwundeten Soldaten. Ein Verbündeter aus Dollet.

Dollet-Soldat: „……was geht hier ab? Was wollen sie mit dem [Sendeturm]?“

Etwas weiter schleppt sich ihnen ein anderer verwundeter Soldat entgegen.

Dollet-Soldat: „Wa…! Wer seid ihr?“

Squall: „Wir sind die SEED-Anwärter aus dem Garden.“

Cifer: „Wie sieht´s am Berggipfel aus?“

Dollet-Soldat: „Die Galbadia-Soldaten sind in den [Sendeturm] eingedrungen. Außerdem sollen dort Monster hausen…… Wenn ihr dort hin wollt, müßt ihr…… Waaah!!“

Etwas, das hinter einem Felsen lauert, hat den Soldaten an den Beinen gepackt, und zerrt ihn zu sich. Es entbrennt ein Kampf mit dem Monster Heckenschlange. Cifer sagt: „Die meisten EXP kassiert der, der den Gegner fertig macht. Laßt mir also welche übrig!“. Sie besiegen das Untier.

Squall: „Monster……“

Xell: „Das ist übel.“

Cifer: „Wir haben eben mehr Spaß. Kommt jetzt.“

Xell: „…Spaß?“

Sie erreichen den höchsten Punkt des Weges. Hinter einigen Felsen gehen sie in Deckung und beobachten das Treiben der feindlichen Truppen unten am Eingang zum Sendeturm.

Galbadia-Soldat: „Generator überprüft! Der Booster funktioniert fehlerfrei!“

Cifer: „Was treiben die denn da?“

Galbadia-Soldat: „Materialfehler am Kabel! Das Kabel wird ausgetauscht!“

Galbadia-Soldat: „Verstanden!“

Squall: „Reparaturen…?”

Cifer: „Na ja. Wen interessiert´s? Das müßte doch dein erster Einsatz sein. Hast du Schiß?“

Squall: „……keine Ahnung. Ich versuche nicht darüber nachzudenken.“

Cifer: “Ich liebe Kämpfe. Ich fürchte mich vor nichts. Daß ich auch nach dem Kampf lebe,  zeigt mir, daß ich langsam an meinen Lebenstraum herankomme.“

Squall: „Wie? Traum?“

Cifer: „Hast du etwa keinen?“

Squall: „……nein. Da muß ich passen.“

Xell: „Hey! Was quasselt ihr da?“

Cifer: „Das geht dich nichts an.“

Xell: „Du Arsch……“

Xell macht seine Kampfsport-Mätzchen, was Cifer wenig beeindruckt.

Cifer: „Was ist, Xell? Suchst du Mücken?“

Xell: „Argh……!!“

Cifer läuft voraus. Bevor die beiden anderen ihm folgen können, werden sie von einer schrillen Mädchenstimme abgelenkt.

„Gefuuunden~!“

Auf der Klippe über ihnen erscheint ein Mädchen in SEED-Uniform. Als sie versucht, zu den Jungs hinunterzuklettern, verliert sie das Gleichgewicht und landet ziemlich unsanft auf dem harten Steinboden. Indes scheint ihr das wenig auszumachen, schenkt sie Squall und Xell doch gleich nach dem Sturz ihr strahlendes Lächeln.

„Seid ihr vom B-Trupp? Ich heiße Selphie und bin vom A-Trupp. Meine Aufgabe ist die Nachrichtenübermittlung. Euer Chef heißt doch Cifer, richtig? Wo ist er denn?“

Squall deutet nach unten, wo Cifer gerade aufgetaucht ist. Cifer brüllt ihnen etwas zu, bevor er den Turm betritt.

Cifer: „Irgendwann werde ich euch über meinen romantischen Traum erzählen!“

Selphie: „Ein Kurier hat´s nicht leicht… Cheeef! Waaarte~……“

Selphie springt den Abhang hinunter, und landet unbeschadet, als wäre es nichts.

Selphie: „Was ist denn? Kommt schon!“

Squall betrachtet nachdenklich die Stelle, von der Selphie abgesprungen ist.

Xell:  „Squall… willst du etwa diesen steilen Abhang… ……hinunterspringen?“

(Das hatte ich nicht vor.)

Xell: „Ja…das will ich auch meinen…“

Squall und Xell marschieren über den Pfad nach unten, den schon Cifer vor ihnen genommen hat.

Selphie: „Das hat aber eeewig gedauert. Du hättest nuuur runterspringen müssen.“

Xell: „Was heißt hier ‘nuuur runterspringen’?? Ein normaler Mensch tut so etwas nicht! Oder, Squall?“

(Meinst du?)

Squall: „……meinst du? Das kann doch jeder. Ausgenommen Hasenfüße.“

Xell: „WAS•SAGST•DU•DA?“

Selphie: „……aha? Warum fühlt er sich angesprochen? Ist er vielleicht ein Hasenfuß?“

Xell: „Wa…!! Wieso immer Hasenfuß…!? Ich bin kein Hasenfuß!!“

Selphie: „Wenn du Hasenfüße nicht magst, wie wär´s mit Froschschenkel? Na ja, Froschschenkel ist auch kein toller Spitzname……“

Xell: „Was quasselst du da……!? Ach. Scheiß drauf!! Sag was du willst!“

Squall: „Nimm es nicht so ernst, Xell.“

Xell: „Ja ja……“

Selphie: „Sooo. Laßt und jetzt looos. Habt ihr die G.F. gekoppelt? Das habt ihr doch nicht vergessen, Oooder~?“

Selphie schließt sich der Truppe an.

Xell: „Das ist also der [Sendeturm]?“

Selphie: „Ist der riesig…“

Laute Geräusche von innen. Die Türen öffnen sich, und zwei feindliche Soldaten eilen heraus, ihnen auf den Fersen Cifer.

Galbadia-Soldat: „Hilfe!“

Cifer: „Ihr Feiglinge!“

Cifer geht wieder rein, ohne Selphie oder seine Leute zu beachten.

Selphie: „Hey! Chef geeeht ohne uns vor!“

Sie folgen Cifer nach drinnen.

Squall: „…ist er nach oben?“

Selphie: „Cheeef~!“

Squall: „Mit diesem Lift können wir hochfahren……“

Selphie: „Wollen wir hoch?“

(Ja.)

Selphie: „Ich lieeebe Auuufzüüüge~!“

Xell: „Sieh zu, daß du nicht runterfällst!“

Selphie: „Ich fall schooon nicht runter~!“

Szenenwechsel an die Spitze des Turms. Dort sind zwei feindliche Soldaten – sie dürften einigen bekannt vorkommen^^

Wedge: „Major Biggs! Es gab einen Bericht, daß ein Monster hier auf dem Turm gesichtet worden ist. (Da er ignoriert wird) Major Biggs!“

Biggs: „Klappe halten! Ich bin beschäftigt! Dies kommt dorthin… und…pfu…warum muß ich dieses Wrack… Warum ich? Warum muß ich es reparieren…? Grrrrrr……!“

Wedge: „…das scheint ja noch etwas zu dauern. Ich gehe mal kurz patrouillieren.“

Biggs: „Ähm…ja… dies und das……“

Währenddessen kommen Squall und Anhang oben an.

Biggs: „So. Fertig…“

In den Turm kehrt Leben ein, als sich die Maschinen in Gang setzen. Ein Signal wird nun ausgesendet.

Squall: „Was macht ihr hier?“

Biggs: „Wie war das!? Ich sollte fragen, was IHR hier macht!! …he…hey! Was ist mit den Soldaten unten passiert? Wedge! Mach diese Kids platt! (Als nichts passiert.) We……Wedge? Ich…… Ich bin eigentlich fertig mit meiner Arbeit…äh… Ich werde jetzt gehen… A…aus dem Weg!“

Zu seinem Unglück kommt in diesem Moment Cifer an.

Cifer: „Das ist aber schade.“

Biggs: „Aa…aaargh…aaah! WAS SOLL DAS!?“

Cifer: „Schnauze!“

Sie kloppen auf Biggs ein. Der droht ihnen: „Macht euch bereit, Kinder!“. Nach kurzer Zeit eilt Wedge seinem Chef zu Hilfe. Wedge: „Sir! Ist die Antenne repariert? Whoa! Hier sind ja Feinde!“. Biggs antwortet: „Hey Wedge! Wo warst du!? Diesen Monat gibt’s keinen Sold!“. Wedge darauf: „Ich hätte nicht herkommen dürfen…“ Der Kampf geht weiter. Nach einiger Zeit werden Biggs und Wedge von einer merkwürdigen Kraft weggeschleudert. Biggs: „Wa-was zum Henker!?“ und Wedge: „Wahhh, ahhh!“ Ein neuer Feind, ein geflügelter Dämon erscheint auf der Bildfläche. Xell wundert sich: „Was’n das für einer?“ Per Draw-Befehl kann man ihm die G.F. Siren aussaugen. Notiz: „Sirenentdeckt!“ Dann führen die drei Helden ihren Kampf gegen El Viole fort. Nach der Schlacht kann Selphie endlich ihre Botschaft loswerden.

Selphie: „Ähm… Chef? Chef… ein neuer Befehl!” SEEDS und SEED-Anwärter sollen um 1900 Uhr den Rückzug antreten und sich am [Strand] sammeln!“

Cifer: „Rückzug!? Da sind aber noch Feinde!“

Selphie: „Ich bin nur der Kurier. Dafür kann ich doch nichts.“

Squall: „Ein Rüchzugsbefehl hat höchste Priorität. Ich will das Schiff nicht verpassen.“

Cifer: „Wann sollen wir uns sammeln?“

Selphie: „Hast du mir eigentlich zugehööört!? SEEDS und SEED-Anwärter sollen um 1900 Uhr den Rückzug antreten und sich am [Strand] sammeln!“

Cifer: „1900 Uhr…nur noch eine halbe Stunde! Los zum [Strand]! Wir haben genau noch 30 Minuten!“

Er springt in den Fahrstuhl und haut ab.

Selphie: „Heeey! Auch mitfahren will!“

Xell: „Was glaubt er, wer wir sind!?“

Squall: „Frag ihn selbst. Laßt uns jetzt los.“

Wir warten darauf, daß der Fahrstuhl wieder benutzbar ist.

Selphie: „Wollen wir runter?“

(Ja.)

Derweil haben Biggs und Wedge etwas ausgeheckt…

Biggs: „Das Ziel sind diese Kids… Los! Los! Los! Ab! Aaaaaaaaaaab!!!“

Als Squall und seine Kameraden den Turm gerade verlassen haben, springt von oben ein riesiges mechanisches Krabbenvieh herab, das die Gruppe attackiert. Nach einigen harten Attacken läßt der Angriffswille der Krabbe nach. Xell: „Laßt uns bloß abhauen!“ Folgender Hinweis erscheint: „Flucht ergrifen mit L2 & R2 gleichzeitig“. Gesagt, getan. Notiz: „Flucht ergriffen“. Der Kampf endet.

Sie hauen ab, doch schon nach wenigen Metern merken sie, daß die Krabbe sie verfolgt.

Xell: „Er läuft ja immer noch!“

Squall: „Wir haben keine Zeit! Los!!“

Eine wilde Jagd den Berg herab beginnt. Auf ihrem Weg werden unsere Helden erneut in ein Gefecht mit dem Blechding verwickelt. Doch nach einigen Treffern kommt es wiederum zu der Funktionsstörung, Xell rät zur Flucht, und die Drei hauen ab. Auf der langen Brücke überspringt die Maschine die Gruppe, und stellt sich ihnen in den Weg. Nach ein paar Treffern das gewohnte Spiel, und die Flucht geht es weiter. Inzwischen haben sie die Stadt erreicht, und rennen durch die engen Straßen Dollets. Die Maschine zertrümmert ein Auto, das im Weg steht.

Vor der Bar Shining Bomber bleiben unsere Helden stehen. Einige SEEDS kommen in heller Aufregung aus dem Etablissement gestürmt.

„C-Trupp, rückzug!!“

„Verstanden!“

Sie schließen sich dem flüchtenden C-Trupp an. Schließlich erreichen sie die Treppe zum Strand. Die Krabbenmaschine zertrümmert den Durchgang, und folgt ihnen unbeirrt. Squall, der etwas zurückliegt, droht von dem Ding zermalmt zu werden. Da eröffnet Quistis vom Schiff aus mit einem Maschinengewehr das Feuer. Squall rettet sich mit einem beherzten Sprung ins Innere, bevor die Tore schließen. Die Krabbe birst in einer riesigen Explosion, doch da hat das Schiff der SEEDS bereits Kurs auf den Heimathafen genommen. Im Eiltempo geht es zurück nach Balamb.

BALAMB #2

Am Pier. Fu-Jin und Rai-Jin eilen herbei.

„Cifer!“

Rai-Jin: „Wie war´s?“

Cifer: „Sie haben mich nur behindert. Es ist nicht leicht, ein Truppenführer zu sein.“

Fu-Jin: „Ordnung?“

Cifer und seine Crew verziehen sich. Die anderen warten noch auf Quistis.

Quistis: „Gute Arbeit! Wo ist Cifer? Los, zum Garden, solange es noch hell ist. Nutzt eure freie Zeit. Das war´s dann für heute!“

Cifer nimmt das Auto. Selbstredend, daß er seine Kameraden nicht mitnimmt.

Xell: „He..hey! Schon wieder! Dieser Arsch! Er denkt nur an sich!!“

Squall: „Es hilft nichts. Laßt uns zu Fuß gehen.“

Das ist im übrigen eine gute Gelegenheit den Ort etwas zu erkunden. Xell ist hier aufgewachsen. Aber schließlich geht es zurück in den Garden.

Xell: „Gäää~hhhhhn! Endlich daheim.“

Selphie: „Echt wahr.“

Xell: „Jetzt heißt es, die Bewertung abwarten. Also dann Squall, bis später.“

Selphie: „Bis dann~.“

In der Eingangshalle unterhalten sich Shou, Quistis und der Direktor.

Shou: „Mission erfüllt. Wohl ein Grund zum Feiern. Die Anwärter sind alle wohlbehalten zurück, oder? Auf die Idee, daß die Galbadianer es auf die Antenne abgesehen hatten, ist niemand gekommen.“

Direktor Cid: „Aus Dollet ist gerade eine Meldung eingegangen. Die Galbadianer haben sich unter der Bedingung, daß die Antenne sendebereit bleibt, zurückgezogen.“

Shou: „Wie auch immer. Die Galbadianer haben sich also zurückgezogen. Wenn sie mehr Tumult gemacht hätten, wären wir mehr zum Einsatz gekommen und hätten mehr Kohle herausgeschlagen.“

Squall spricht mit ihnen.

Shou: „Du warst gar nicht mal so schlecht.“

Quistis: Gell? Er ist mein ganzer Stolz. Wenn er bloß nicht so muffelig wäre.“

Direktor Cid: „Wie war das Schlachtfeld?“

(………geht so.)

Squall: „……geht so.“

Direktor Cid: „Geht so? ‘Geht so’ sagen Sie? Das finde ich prächtig! Nun. Hauptsache, niemand wurde verletzt.“

Quistis: „Die Prüfungsergebnisse werden bald bekanntgegeben. Bleib in der Nähe.“

Squall läuft in den rechten Gang, wo Cifer ihn anspricht.

Cifer: „Squall! Hast du gehört? Die Sache mit der Antenne in Dollet. Hätten wir nicht den Rückzugsbefehl erhalten, wären uns die Leute von Dollet jetzt ewig dankbar.“

Quistis und Shou kommen herbei.

Quistis: „Du hast doch an gar nichts gedacht! Du wolltest dich nur austoben.“

Cifer: „……Quistis. Solche Unterstellungen sind nicht sehr motivierend für einen Schüler. Ist vielleicht unverständlich für einen unqualifizierten Ausbilder.“

Shou: „Cifer, sei bloß nicht so eingebildet. Unter deinem Kommando hat der B-Trupp den Posten verlassen.“

Cifer: „Ist es nicht die Aufgabe eines Kommandanten, gemäß der Situation zu handeln?“

Shou: „Kommandant? Daß ich nicht lache. Du, du ewiger SEED-Anwärter……“

Shou geht. Nun erscheint Direktor Cid, der leise einige Worte an Quistis richtet. Auch Quistis geht. Der Direktor wendet sich an die beiden jungen Männer.

Direktor Cid: „Cifer. Sie werden wegen dieser Sache eine Strafe erhalten. Dies ist unumgänglich, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Ich persönlich, kann aber Ihre Beweggründe verstehen. Ich möchte nicht, daß Sie zu simplen Söldnern werden. Zu Söldnern, die blind Befehlen gehorchen, sollen Sie nicht werden. Denke ich zumindest……“

Einer der SEED-Prüfer erscheint.

Garden Ausbilder: „Direktor Cid… Sie sollten langsam zurück.“

Direktor Cid: „Nun, wie soll ich sagen………“

Doch er drückt sich um die Antwort, und geht. Eine Lautsprecherdurchsage.

«Die Teilnehmer der praktischen Prüfung, bitte umgehend [vor dem Klassenzimmer im 2.St.] sammeln. Ich wiederhole. Die Teilnehmer der praktischen Prüfung, bitte umgehend [vor dem Klassenzimmer im 2.St.] sammeln.»

Squall macht sich auf den Weg. Oben warten schon die anderen.

Xell: „He-hey. Wir sollen einzeln aufgerufen werden.“

Rai-Jin: „Fu-Jin sagt, ‘Wenn Cifer nicht zum SEED wird, ist es deine Schuld.’ Fu-Jin ist mal unberechenbar, wenn sie mal wütend wird.“

Fu-Jin: „……Wut.“

Sie warten und warten. Schließlich erscheint einer der Prüfer.

Garden Ausbilder: „Xell…… Xell Dincht.“

Xell: „Juuuuu~huuuuuu~! Bis dann, Leute!“

Er stolziert davon.

Garden Ausbilder: „Squall… Squall vom B-Trupp. Hier rüber. Das waren alle, die heute bestanden haben. Wegtreten.“

Squall, Xell und zwei andere Anwärter finden sich im Büro des Direktors ein.

Garden Ausbilder: „Das sind die vier, die die SEED-Prüfung bestanden haben.“

Direktor Cid: „Zunächst mal, Gratulation. Von nun an…… Werden Sie als SEEDS Einsätze auf der ganzen Welt wahrnehmen. SEED ist der Codename für die Söldner des Balamb-Garden. Die SEEDS sind Kampfspezialisten. Aber das ist nur die vordere Seite der Medaille. Wenn die Zeit reif ist……!“

Er wird unfein unterbrochen.

Garden Ausbilder: „Herr Direktor… wir müssen gleich zu einer Besprechung. Fassen Sie sich bitte kurz.“

Der Ausbilder fährt anstelle des Direktors fort.

Garden Ausbilder: „Die SEEDS sind ein wertvolles Produkt dieses Gardens. Ob der Warenwert steigt oder fällt, liegt in euren Händen. Nehmt euch das zu Herzen und erfüllt die Aufträge. Das wollten Sie doch damit sagen, Herr Direktor? Die SEED-Zeugnisse werden nun feierlich überreicht.“

Cid überreicht nun jedem Schüler sein Zeugnis.

Direktor Cid: (zu Selphie) „Wisper, wisper… (Ich freue mich auf das Schulfest.)“

Direktor Cid: (zu einem Unbekannten) „Wisper, wisper… (Zurückhaltung ist auch eine Tugend.)“

Direktor Cid: (zu Xell) „Wisper, wisper… (Ein bißchen Ruhe schadet nie.)“

Direktor Cid: (zu Squall) „Wisper, wisper… (Sie sind der erste SEED mit einer Gun-Blade.)“

Garden Ausbilder: „Hiermit ist die Zeremonie beendet. Wegtreten!“

Sie gehen ihrer Wege. Unten am Klassenraum warten die anderen Schüler, die heute nicht bestanden haben. Sie applaudieren den vier Glücklichen.

Nun wird Squalls Zeugnis gezeigt, das tatsächlich auf unseren Leistungen im bisherigen Spielverlauf beruht. Auch bekommt er einen SEED-Level. Als Squall auf sein Zimmer zurückkehren will, wartet bereits die kleine Nervkröte Selphie vor den Quartieren auf ihn.

Selphie: „Ah! Gefuuunden~! Hey, hey. Guck mal. SEED-Unifooorm!“

Stolz präsentiert sie ihm ihre schicke Uniform. Squall interessiert das natürlich einen Scheiß. Aber selbstverständlich schlüpft auch Squall jetzt in seine beste Paradeuniform. Als er wieder herauskommt, ist Selphie immer noch da.

Selphie: „Hey, steht dir suuuper. Also auf zur Feeete~!“

Im Ballsaal des Gardens. Eine Kellnerin überreicht Squall ein Glas Sekt. Squall drückt sich alleine in einer stillen Ecke herum. Doch bald schon kommt Xell auf ihn zu.

Xell: “Hey! Yo, Squall. Hehe. Wir sind jetzt beide SEEDS. (Da Squall nicht auf ihn reagiert.) Tja, weiterhin alles Gute. Heh, du wirst dich wohl nie ändern. Sieht dir ähnlich. Bis später.“

Man hört Selphie.

Selphie: „Hey, Xellll, hey, hey!! Wie wär´s mit einem Posten im Schulfest-Komitee…?“

Xell: „Oh, mir fällt da gerade was wichtiges ein! Bi-bis dann!“

Selphie: „Buuuhhh.“

Sie entdeckt Squall.

Selphie: „Heeey, Squall! Willst du nicht das Schulfest mitorganisieren? Nur ab und zu mal. Was ist?“

(………………)

Sogar Selphie merkt dann und wann, wenn man jemanden besser in Ruhe lassen sollte. Sie hat schon ihr nächstes Opfer gefunden.

Selphie: „Hey, hey, hey! Du da vorrrn!“

Gelangweilt betrachtet Squall die Tanzenden. Ein schönes dunkelhaariges Mädchen fesselt seine Aufmerksamkeit. Sie trägt ein cremeweißes Mini-Kleid, in dem sie ganz phantastisch aussieht – und sie ist das gleiche Mädchen, das wir schon aus dem Intro kennen. Als sie Squalls Blick bemerkt, lächelt sie und läuft schnurstracks auf ihn zu.

„Du siehst am coolsten aus. Hey, magst du mit mir tanzen?“

Squall gibt sich redlich Mühe, sie nicht zu bemerken.

„Du bist wohl einer von denen, die nur tanzen wenn ihnen ein Mädchen richtig gut gefällt? Hmmm… Du wirst… Mich mögen, mich mööögen. (Squall behandelt sie weiterhin wie Luft.) Immer noch nicht?“

Endlich schüttelt er den Kopf, und schaut sie an.

Squall: „…ich kann nicht tanzen.“

“Wird schon schief gehen. Ich suche nämlich jemanden. Aber alleine kann ich doch schlecht auf die Tanzfläche.“

Sie zerrt den armen Tropf auf die Tanzfläche. Squall weiß nicht wie ihm geschieht, und stellt sich dementsprechend wie ein Depp an. Doch seine Tanzpartnerin scheint das alles nicht zu stören. Nach dem peinlichen Beginn schafft er es schließlich doch noch, eine gute Figur auf der Tanzfläche zu machen. Mehr noch: Squall ist sogar ein ganz hervorragender Tänzer, wer hätte das geglaubt? Nun wird es romantisch: die Lichter gehen aus, und durch die gläserne Kuppel des Saals sieht man ein Feuerwerk aufflammen. Ein kurzer, zärtlicher Augenblick. Dann entdeckt die Schwarzhaarige einen Bekannten, und läßt Squall alleine zurück. Verbittert zieht der sich nach draußen auf den Balkon zurück. Quistis – in ihrer Kampfmontur – folgt ihm.

Quistis: „Du bist echt ein Genie. Volle Punktzahl fürs Tanzen.“

Squall: „Danke für die Blumen. Willst du was von mir?“

Quistis: „Mit einem fremden Mädchen tanzt du, aber mit mir willst du nicht mal reden?“

Squall: „……nicht wirklich. Du bist hier die Ausbilderin und ich dein Schüler. Kein gutes Gefühl, wenn der Ausbilder daneben steht und schweigt.“

Quistis: „Hm, du hast recht. Hätte ich fast vergessen. ….glaubst du auch, daß ich als Ausbilder ungeeignet bin?“

Schweigen.

Quistis: „Hier ist ein neuer Einsatzbefehl. Du wirst mich gleich zum [Geheimen Ort] begleiten. Der Ort, an dem sich die Schüler nach der Ausgangssperre treffen. Es ist gleich hinter der Übungshalle.“

Squall: „Was machen wir dort? Sollen wir die Schüler auffordern, in ihre Räume zurückzukehren? Ich habe keine Lust auf so was. Ist wohl Sache des Ordnungsdienstes.“

Quistis: „In Zivil am [Eingang der Übungshalle] sammeln. Das ist mein letzter Befehl.“

Schwarzer Bildschirm. Dazu Squalls Gedanken:

(In Zivil in die Übungshalle? Was für ne Mission ist das…?)

Das Spiel postiert uns automatisch vor den Quartieren. In seinem Zimmer zieht Squall sich um. Er trägt jetzt wieder die Fliegerjacke mit dem weißen Pelzbesatz. Schnell macht er sich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt.

Quistis: „Sag mal, Squall. Hast du in der Übungshalle mal gegen den Archeodinos gekämpft?“

Squall: „……weiß ich nicht mehr.“

Quistis: „Diesen Dinosauriern kann man bequem mit [Zustand-K] beikommen. Ach ja. wir sollten im Tutorial über Zustandsänderungen nachlesen!“

Wir dürfen uns über ein weiteres Tutorial freuen.

Quistis: „Und? Beim Archeodinos brauchst du also nur  den Zauber [Schlaf] mit Zustand-K koppeln, weil er dagegen empfindlich ist. So. Gehen wir jetzt zum [Geheimen Ort]. Er ist gleich hinter der Übungshalle.“

Sie bahnen sich ihren Weg durch die Übungshalle, immer wieder den Attacken der dort freilaufenden Monster ausgesetzt. Dann am sog. „geheimen Ort“, einer Freiluftterrasse, wo sich knutschende Pärchen tummeln.

Quistis: „Ich war schon lange nicht mehr hier.“

Sie gehen zur Balustrade. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den hell erleuchteten Garden.

Quistis: „Wie spät ist es?“

Squall: „Kurz nach Mitternacht.“

Quistis: „Puhuh! Ich, Quistis Trepe, bekleide ab sofort nicht mehr das Amt als Ausbilderin. Jetzt bin ich wieder ein SEED, genau wie du. Vielleicht arbeiten wir ja mal zusammen.“

Squall: „……aha.“

Quistis: „Ist das alles?“

Squall: „Es ist doch beschlossene Sache? Was soll ich denn dazu sagen?“

Quistis: „…sie sagten, ich wäre nicht geeignet. Ich hätte nicht die erforderlichen Führungsqualitäten. Ich bin mit 15 SEED geworden. Mit 17 wurde ich Ausbilderin. Es ist nicht einmal 1 Jahr her…… Ich frage mich, woran es lag… Ich habe mich so angestrengt. Hörst du überhaupt zu?“

Squall: „Bist du…fertig?“

Quistis: „……?“

Squall: „Ich mag solche Geschichten nicht. Die Sorgen und Kummer anderer Leute…  Was soll ich denn groß dazu sagen?“

Quistis: „Ich erwarte ja nicht, daß du was dazu sagst. Es genügt, wenn du mir einfach zuhörst.“

Squall: „Dann rede doch gegen die Wand.“

Quistis: „Hast du niemals das Bedürfnis gehabt, jemanden deine Gedanken mitzuteilen?“

Squall: „Jeder muß sich selbst um seinen Kram kümmern. Ich will nicht, daß man mir die Last anderer Leute aufbürdet.“

Squall haut ab.

Quistis: (zu sich selbst.) „Keine Führungsqualitäten… jetzt fange ich an, zu begreifen…“

Die Kamera zeigt den nächtlichen Sternenhimmel. Quistis folgt Squall, und sie gehen zusammen zurück in den Garden. Doch unterwegs hören sie Schreie.

„Aaaahhhh~!“

Quistis: „Ein Schrei!? Schnell, Squall!“

Es ist die Dame, die Squall auf der Krankenstation sah, bevor Quistis auftauchte. Sie wird von einem Monster bedroht.

„Squall!! Squall, Quistie?“

Das Monster läßt von der Dame ab, und attackiert statt dessen Squall und „Quistie“. Nach dem Kampf bricht die Dame erschöpft zusammen. Plötzlich springen zwei Uniformierte herbei, und stehen ihr zur Seite.

„Hier ist es zu gefährlich. Gehen wir.“

„……ja.“

Sie helfen ihr hoch, und führen sie fort. Quistis und Squall schauen ihnen irritiert nach. Diese weißen Uniformen der Männer haben sie noch nie gesehen.

Quistis: „Wer war das…?“

Sie setzen ihren Weg fort. Bevor sie sich trennen, muß Quistis noch etwas loswerden.

Quistis: „Squall. Niemand kann alleine vor sich hin leben.“

Squall: „Wer…behauptet das!?“

Es wird Zeit ins Bett zu gehen. Unterwegs begegnet ihm Xell.

Xell: „Yo. Da bist du ja. Wo warst du eigentlich? Ich hab dich überall gesucht. Wir sind jetzt richtige SEEDS. Und das wirklich coole ist, wir haben jetzt alle Einzelzimmer. Dein Zimmer ist genau gegenüber deinem alten. Ich sollte dir das mitteilen. Hab ewig nach dir gesucht.“

Squall begutachtet sein neues Zimmer. Nett.

Squall: „…ich brauch Schlaf…“

Am nächsten Morgen weckt ihn unsanft die unvermeidliche Nervkröte.

Selphie: „Squall, unser erster Job als SEEDS! Wir sollen angeblich nach [Timber]. Der Befehl lautet: In Zivil [vor dem Kartenleser] sammeln. Tempooo!“

Na dann mal los. Draußen vor dem Garden steht schon Selphie, flankiert von einem der Ausbilder sowie dem Direktor höchstpersönlich.

Garden Ausbilder: „……noch 1 Minute.“

Da kommt Xell auf einer Art Hoverboard angerast.

Xell: „Geschafft!“

Garden Ausbilder: „T-Board fahren ist hier verboten. Schon vergessen?“

Xell: „Sorry, sorry! Ist aber mega-praktisch. Bestimmt nützlich für SEED-Missionen.“

Garden Ausbilder: „Das werden wohl wir beurteilen. (Indem er Xell das Board wegnimmt.) Wird beschlagnahmt. Ihr seid zwar SEEDS…… Aber gleichzeitig auch Schüler dieses Gardens. Als SEEDS müßt ihr euch vorbildlich verhalten. Regelwidrigkeiten werden nicht geduldet.“

Direktor Cid: „Ihr erster Auftrag, nicht wahr? Ihr Reiseziel ist die Stadt Timber. Dort werden Sie einer Organisation unterstellt. Am Bahnhof von Timber wird Sie ein Mitglied der Organisation kontaktieren. Er wird euch folgendermaßen ansprechen: ‘Der Wald hat sich verändert.’ Ihr werdet darauf antworten: ‘Es leben aber noch Eulen’. So lautet die Parole. Des weiteren befolgen Sie deren Befehle.“

Xell: „Ähm… Nur wir drei?“

Garden Ausbilder: „Ja. Wir haben diesen Auftrag zu einem Billigtarif angenommen. Normalerweise werden Aufträge dieser Art gar nicht……“

Direktor Cid: „Ähm, lassen wir doch die Einzelheiten. Squall. Sie sind der Anführer. Folglich haben Sie das Kommando. Xell und Selphie. Sie beide müssen Squall nach Kräften unterstützen. Führen Sie den Auftrag erfolgreich durch! Ach richtig, Squall. Ich hatte vergessen, Ihnen dies hier zu überreichen. Dieses Item ist verflucht. Aber durch die Hand eines Helden wird es zu einer mächtigen Waffe.“

[Wunderlampe] erhalten!

Und los geht’s. Die Dreiergruppe läuft nach Balamb, von wo aus sie den Zug nach Timber nehmen wollen. Im übrigen: Durch Benutzen der Wunderlampe kann man ab sofort gegen die G.F. Diabolos antreten. Der beschwert sich: „Wer wagt es, mich im Schlaf zu stören?“. Geht man siegreich hervor, schließt sich Diabolos mit folgenden Worten der Gruppe an: „Es scheint, ich habe zu lange geruht…“

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich gut in Balamb umzusehen, und auch die Shops zu besuchen. Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, geht es weiter zum Bahnhof.

Bahnbeamter: „Der Zug Richtung Timber fährt gleich los. Wenn Sie diesen Zug nehmen wollen, kaufen Sie ein Ticket für 3000 Gil.“

(Bezahlen.)

„Steigen Sie bitte schnell ein.“

Die Fahrt geht los. Auf der Weltkarte sehen wir, wie der Zug den Bahnhof verläßt und kurz hinter dem Ort in einen Tunnel fährt, der unter das Meer führt. Im Inneren.

Selphie: „Der Zug ist suuuper.“

Xell: „Ist nicht umsonst der Interkontinental-Express. Nach Timber fahren wir sogar durch einen Unterwasser-Tunnel. Geil, was?“

Squall: „Mag schon sein…“

Xell: „Das interessiert dich ja nicht. Ach ja, Squall. Du mußt das Ticket benutzen, um hineinzukommen.“

Squall: „So, wir können rein.“

ID-Automat: «Die Tür wird entriegelt.»

Selphie: „Ich will schauen, was vorne ist. Hehehe. Bis späääter!“

Sie läuft voraus.

Xell: „Laß uns hineingehen, Squall.“

Sie suchen ihr Abteil.

Xell: „Hey, das Abteil ist für uns SEEDS reserviert. Whoa! Wooowww! Legendär! Hehehe. Ist ja super!“

Er hopst vergnügt auf dem Sofa herum, das das riesige Abteil ausfüllt.

Squall: „…schön, daß es dir gefällt.“

Xell: „Es gibt sogar Zeitschriften.“

[Mein Hund Nr.1] erhalten!

Xell: „Le……legendär, dieses Abteil. Gut, daß ich ein SEED geworden bin. Hey, Squall. Kennst du Timber?“

(Sagt mir wenig.)

Xell: „Gell? Dann hör mal zu. Timber ist von Wäldern umgeben. Aber vor 8 Jahren wurde es von Galbadia angegriffen. Im Handumdrehen wurde es eingenommen. Seitdem gehört Timber zu Galbadia. Dort soll es kleine und größere Widerstandsgruppen geben.“

Squall: „……und?“

Xell: „Äh…… das war´s.“

Squall: „…… ……danke für die Mühe.“

Xell: „Yo! Überlaß das mir.“

Selphie kommt rein.

Selphie: „Irgendwie…komisch.“

Squall: „Ruht euch aus, wenn ihr müde seid.“

Selphie: „Sooo müde…“

Squall: „Hey, alles Ok?”

Xell: „……äh, hmm? Wa-was zum Henker!? Ah…seltsam. Ich bin auch müde.“

Selphie hat sich auf dem Sofa hingelegt, und schläft bereits tief und fest. Auch Xell fallen die Augen zu.

Squall: “Hey, was ist? Ugh!? ……was ist los?”

Squall bricht zusammen.

LAGUNA #1

Schwarzer Bildschirm. Eine Textbox erscheint.

(Häää? Ich bin…ein Mann!?)

Drei Soldaten laufen durch einen Dschungel (der Timber-Wald). Sie sind in Uniformen der Armee Galbadias gekleidet. Der Anführer hat lange dunkle Haare, ihm folgt ein schlanker Schwarzer. Den Abschluß bildet ein riesiger korpulenter Mann, der seine Glatze unter einem blauen Tuch verbirgt.

„Stimmt die Richtung überhaupt, Laguna?“

(Wa-was?) (Halt?)

Felder. Feuer, als ob hier Granaten niedergingen.

Ward: „Du hast dich doch nicht wieder…?“

(Was?) (Hä?) (?)

Als sie einen kleinen Bach überqueren, füllt sich der Bildschirm mit lauter Fragezeichen.

(?) (?) (?) (?) (?) (?) (?)

Ward: „Hey, wir sind doch im Krieg? Wir kämpfen doch gegen die Timber-Soldaten?“

Kiros: „Wie kommt es dann, daß wir mit Tieren herumtollen?“

Laguna: „Hmm… das ist ähm… Ich meine nein, äh.“

Kiros: „Du hast dich verlaufen.“

Laguna: „Wir gehen zurück zur Basis. Auf nach Deling City!”

Er rennt los.

Ward: „He-hey! Laguna!“

Etwas weiter steht ein gepanzertes Militärfahrzeug auf dem Weg. Sie steigen ein. Als nächstes sieht man, wie sie in einer Stadt ankommen. Sie parken ihren Wagen achtlos auf einem großen Platz.

Ward: „He-hey. Wieso parkst du mitten auf der Straße?“

Laguna: „Sooo! Jetzt betrinken wir uns mal!“

Kiros: „Heh! Du verträgst ja nichts. Du bist doch nicht auf Drinks aus. Gib das doch endlich zu.“

Ward: „Trink du deinen Orangensaft, Laguna. Du starrst sowieso nur auf dieses Piano-Girl.“

Laguna: „Sag nicht [Piano-Girl]! Ok, Ok. Dann eben nicht. Ich werde dort nicht mehr hingehen.“

Kiros: „Du wirst aber trotzdem hingehen……“

Weiter geht es durch die Straßen, bis sie zu einer großen, selbst in der Dunkelheit hell erleuchteten Einkaufsstraße gelangen. Sie betreten das Galbadia Hotel, und gehen dort in die Bar. In der Bar steht ein Klavier, davor eine junge Frau – offenbar das „Piano-Girl“. Ein anwesender Soldat spricht Laguna an.

„Ich wurde…äh…heute in die Pioniertruppe…äh, ich heiße… Ja…gute Zusammenarbeit. Mein aller erster Tag! Der Anfang meiner Karriere! Pries…nein Prost! Auf mich!“

Laguna spricht nun mit dem Piano-Girl.

„Guten Abend! Ihr Platz ist immer frei!“

(Setzen wir uns hin.)

Laguna: „Danke.“

(……ein Traum?)

(Laguna ist mein Traummann!)

(Yo! Was geht hier ab!? Was ist mit mir los!?)

Laguna: „Setzen!“

Laguna und seine Leute nehmen auf den geschmackvollen Sesseln Platz.

Laguna: „Laßt und saufen, bis wir umfallen!“

Eine Serviererin kommt zu ihnen.

„Was hätten Sie gerne?“

Laguna: „Das übliche!“

Kiros: „Ich auch.“

Ward: „Volle Kanne!“

Das Piano-Girl hat sich in der Zwischenzeit umgezogen und erscheint in einem hübschen Abendkleid. Sie nimmt vorne am Klavier Platz. Die Show beginnt: Eine schöne Interpretation des musikalischen Leitmotivs von Final Fantasy VIII: Eyes on Me. [Diese spezielle Fassung trägt auf dem offiziellen Soundtrack den Titel Julia’s Piano Solo.]

Ward: „So, Laguna. Da ist deine Julia.“

Kiros: „Heute solltest du mal hingen.“

Ward: „Ja los!“

Laguna: „Red keinen Scheiß! Julia ist gerade im Dienst!“

Kiros: „Du hast uns noch nie enttäuscht. Geh jetzt auf die Bühne.“

Laguna: „Das ist doch lächerlich.“

Ward: „Trotzdem Laguna, steh auf und geh zur Julia.“

Unter Druck seiner Kameraden begibt sich Laguna nach vorne. Er zögert, nimmt dann die drei Stufen, bis er direkt neben dem Instrument steht.

(Mein Gott… Julia ist so nahe…)

(Er tut es wirklich…)

Julia wird gezeigt.

(Mist… Ich bekomm… einen Beinkrampf… Au!……)

Laguna verkrümmt sein Bein vor Schmerz. Er humpelt unbeholfen einmal durch den Raum, was einigermaßen lächerlich wirkt.

(Wie traurig……)

Mühsam schleppt sich Laguna zurück an seinen Platz; überlegt es sich aber anders und nimmt wieder Kurs auf Julia; humpelt die Stufen hoch, kratzt sich am Kopf – und kehrt dann doch zurück zu seinen Kumpels.

Kiros: „Gut gemacht.“

Ward: „Mission beendet!“

Kiros: „Setz dich.“

Ward: „Das hab ich dir nicht zugetraut! Jetzt kriegst du einen Pluspunkt!“

Kiros: „Aber du hast dich vor Julia etwas daneben benommen. Männlichkeit minus 3 Punkte.“

Laguna: „Sagt was ihr wollt. Puh…… Bist du schön… Julia…“

Kiros: „Ah.“

Ward: „Whoa……“

Kiros: „Laguna, wir werden jetzt gehen.“

Laguna: „Wa…was ist denn? Bleibt doch noch´n bißchen.“

Ward: „Wir spendieren dir alles. Laß dir ruhig Zeit, Laguna.“

Julia kommt zu Lagunas Tisch.

Julia: „Darf ich mich hier hinsetzen?“

Laguna: „Whoa.“

Julia: „Oder störe ich gerade?“

Laguna: „A…abboslut nicht. Bit…bischettön.“

(Wow…das ist die echte Julia was mache ich Kiros Ward helft mir doch was soll ich sagen Gott ist sie schön.)

(…denkt er überhaupt irgendwas?)

Julia: „Hast du dich etwas beruhigt?“

Laguna: „Irgendwie schon.“

Julia: „Wie geht´s deinem Bein?“

Laguna: „Ach. Das passiert regelmäßig. Das ist nicht so schlimm. Jedesmal, wenn ich aufgeregt bin, krieg ich Beinkrämpfe.“

Julia: „Warst du aufgeregt?“

Laguna: „Ja klar. Auch jetzt noch……“

Julia: „Ach komm. Ich will nicht, daß jemand wegen mir nervös wird.“

Laguna: „Ähm… tut mir Leid.“

Julia: „Ich hab einen Vorschlag. (Wollen wir nicht zu mir ins Zimmer?)“

Laguna fährt überrascht auf.

Laguna: „De…dein Zimmer?“

Julia: „Na ja… (Hier ist nicht der richtige Ort. Die ganze Umgebung lauscht uns.) Aber nur, wenn du willst. Ich wollte immer mit dir reden. Magst du nicht?“

Laguna: „Doch doch doch!“

Julia: „Ich warte auf dich. Ich sage dem Hotelier am Eingang Bescheid.“

(Das ist ja wie im Traum.)

…hoffentlich ist das ein Traum.)

(Nein! Das ist kein Traum!)

(…real ist es auch nicht.)

(Julia will mit mir reden…

Der denkt zuviel.)

(…mit mir alleine. Was machst du jetzt, Laguna? Mach was du willst.)

(…bisher habe ich immer den Fehler gemacht, daß ich alleine geredet habe. Heute werde ich Julia reden lassen.)

(Ich werde sie mit meinem Sechsappel Sexappeal? verführen!)

Endlich macht er sich auf. An der Rezeption fragt er nach Julias Zimmer. Naja, er versucht es immerhin…

(Wo ist das Zimmer von Julia?)

„Ju…Ju…Jujuju…“

(Du gehst wirklich hin?)

Hotelier: „…sie sind Herr… Laguna? Wir haben die Nachricht erhalten. Ich werde Sie ins Zimmer von Miss Julia begleiten.“

Auf Julias Zimmer.

Julia: „Nett, daß du gekommen bist.“

Laguna: „Ähm…ja…find ich auch… Danke für die Eingeladung.“

Julia: „Setz dich.“

Laguna setzt sich erst aufs Bett, dann auf einen Stuhl im hinteren Teil des Zimmers, schließlich steht er auf und geht in Richtung Eingang zu Julia, die ihn kichernd beobachtet.

Julia: „Willst du schon gehen? Wir haben doch noch nicht einmal geredet.“

Laguna: „Nein, nein. So ist es nicht. Ich bin ein großer Fan von dir. Von daher……äh, etwas aufgeregt.“

Julia: „Ich habe dich sehr oft gesehen.“

Laguna: „Du hast mich gesehen!?“

Julia: „Du hast mich immer angelächelt, nicht wahr? Ich mag deine Augen, auch wenn sie jetzt etwas verunsichert sind. Komm, ich tue dir nichts an. Ich will mich mit dir unterhalten und dir in die Augen schauen. Laß uns was trinken. Magst du Rotwein?“

Laguna: „Das darf nicht wahr sein…“

Der Bildschirm wird schwarz. Als wir wieder sehen können, was in dem Zimmer geschieht, haben Laguna und Julia doch noch zu einer Unterhaltung gefunden. Obwohl – eigentlich ist es Laguna, der seiner Angebeteten eine Kassette ins Ohr schiebt…

Laguna: „Eigentlich hasse ich Kriege, aber ich komm dadurch viel um die Welt. Verstehst du, was ich meine? Außerdem bin ich immer mit Kiros und Ward zusammen. Das sind meine besten Freunde. Wir können ja mal zusammen was trinken gehen. Ok? Ok? Und…was wollte ich noch sagen……? Später will ich Journalist werden. Dann kann ich jedem berichten, was ich auf der Welt erlebt habe.“

(Im Ernst?? Der Typ hat sich ja bei ihr schon eingenistet.)

Laguna: „Ach ja, neulich wurde mein Beitrag in einer Zeitschrift veröffentlicht! Das war echt eine Freude. Das war großartig……“

Julia: „Ja, bestimmt.“

Laguna: „Genau. Und dazu kam……“

Wieder eine Unterbrechung. Als wir wieder sehen können was geschieht, liegt Laguna regungslos auf dem großen Bett, Julia sitzt auf dem Bett daneben und schaut ihn an.

Julia: „Sorry…ich wußte nicht, daß du nichts verträgst. Du hast wie ein Kind geschlafen.“

Laguna: „Oops…das wollte ich nicht.“

Er steht auf; sie geht zum Tisch, nimmt auf einem der Stühle Platz. Er folgt ihr.

„?“

Laguna: „Irgendwie bin ich eingeschlafen, ohne was zu merken. Erzähl doch mal was. Was du später machen willst…und ähnliches.“

Julia: „Ich will nicht nur Klavier spielen, sondern auch singen.“

Laguna: „Das würde ich gerne hören!“

Julia: „Nur wenn´s klappt. Mir fiel bisher kein guter Text ein.“

Laguna: „Ach so… das ist auch bestimmt nicht einfach.“

Julia: „Ich denke aber, daß ich durch dich einen schreiben kann.“

Laguna: „Durch mich?“

Julia: „Ja, genau. Du hast mir all deine Gefühle gezeigt. Deine Schmerzen, deine Freuden, deine Sorgen…und deine Wärme, die durch deine Augen dringt…… Du hast mir wirklich geholfen. Das wird bestimmt ein guter Text.“

Die Melodie von Eyes on Me wird eingespielt.

Laguna: „Wahnsinn… Es ist wie ein Traum…“

Julia nimmt Lagunas Hand.

Julia: „Siehst du? Das ist kein Traum.“

Draußen klopft es.

Kiros: „Laguna! Eine neue Mission! Schnell in die Residenz!“

Julia: „Können wir uns wiedersehen?“

Laguna: „Aber klar! Ich muß doch unbedingt dein Lied hören.“

Der Bildschirm wird schwarz.

Durchsage: „Nächster Halt… Timber~. Timber~.“

Wieder im Zugabteil. Xell und Selphie sind schon aufgewacht. Squall liegt noch regungslos auf dem Fußboden.

Durchsage: „Nächster Halt… Timber~. Timber~.“

Squall erhebt sich langsam.

Squall: „Haben wir…alle geschlafen?“

Xell: „Das war doch nicht etwas Betäubungsgas? Die SEEDS sind nicht überall beliebt.“

(…das hat was auf sich. Wir sollten vorsichtig sein.)

Selphie: „Hat man uns bestohlen? Hat man uns was angetan?“

Squall: „…scheint nicht so.“

Selphie: „So ein Glück. Ich bin Ok. Ich hatte einen schööönen Traum.“

(Ich hab auch geträumt. Ein schöner Traum war´s zwar nicht… Ich hab geträumt, ich wäre ein Vollidiot…)

Durchsage: „In Kürze erreichen wir Timber. Wir bitten Sie darauf zu achten, daß Sie nichts zurücklassen.“

Selphie: „Laguna war echt suuuper toll.“

Xell: „Ich hab auch von Laguna geträumt. Ein galbadianischer Soldat, oder?“

Squall: „Laguna, Kiros und Ward……“

Xell: „Was!? Haargenau!“

Squall: „Was hat das zu bedeuten…?“

Selphie: „Hmm, nachdenken nützt jetzt nichts. Denken wir lieber an unsere Mission.“

(……sie hat recht.)

Squall: „Legen wir diesen Vorfall zu den Akten. Ich werde es dem Direktor berichten wenn wir wieder zurück sind“

Xell: „Ach ja, wir sind ja gleich da. So… Jetzt geht’s auf.“

Selphie: „Ich auuuch.“

Squall: „……“

» Weiter geht’s mit Kapitel 2: Prinzessin und die Widerstandsbewegung

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