von Maggot

Japanischer Name: パルマー (Parumā)
Beruf: Leiter der Abteilung des Raumfahrtprogramms
Geschlecht: Männlich
Waffe: Pistole (kleine Mako-Kanone)
Herkunft: Ungewiss
Auftritte: FF VII, BC
Synchronsprecher: Entfällt
Palmer ist der weitestgehend unkompetente Chef des gescheiterten Raumfahrtprogramms der ShinRa Electric Power Company. Er sollte einige Raumfahrten organisieren, bei denen Shinra letzten Endes Mako-Energie von anderen Planeten abzapfen wollte, doch offiziell wird alles als Weltraummission propagiert.
Palmer ist ein kindischer, feiger, übergewichtiger Mann. der seinen Tee am liebsten mit einer Unmenge an Zucker, Honig und Schweineschmalz trinkt. Seine Freuden im Leben sind Tee mit Schmalz, Geld und hübsche Frauen sowie Anerkennung und Verehrung. Zudem fürchtet er Sephiroth sehr.
Das erste Mal sieht man Palmer während des Meetings der Führungsabteilung auf der 66. Etage des ShinRa-Hauptquartiers. Dort bittet er darum, dass die Weltraumforschung von der von Präsident ShinRa angestrebten Erhöhung der Makoenergieförderung profitieren möge. Er möchte das Weltraumprojekt gerne wieder zum Leben erwecken, ihm werden während der Sitzung jedoch keine Gelder zugedacht. Palmer ist derjenige, der der Truppe sagt, das Massaker im ShinRa-HQ sei vom zurückgekehrten Sephiroth verübt worden. Nach dessen Attacke
findet man ihn angsterfüllt auf dem Boden kauern.
In Rocket Town versucht er später zusammen mit Rufus Cid Highwinds „Tiny Bronco“ zu stehlen, er kann jedoch von Cloud und seinen Freunden aufgehalten werden. Obwohl er auf der Flucht vor Cloud und seinen Freunden von einem Truck erwischt wird, ist er neben Rufus und Reeve einer der wenigen ShinRa-Führungskräfte, welche die Ereignisse von Final Fantasy VII überleben.
Später im Spiel erhält Palmer den lang ersehnten zweiten Versuch zum Start, um Meteor, der von Sephiroth mit Hilfe der Schwarzen Substanz beschworen wurde, mit der „Shin-Ra 26“, die mit hohen Mengen an Materia ausgestattet ist, zu sprengen. Cloud, Cid und ein weiterer Mitstreiter befinden sich beim Start an Bord. Der Gruppe gelingt es jedoch zu fliehen, wohingegen Palmer nach dieser Aktion über die anschließenden Compilation-Teile hinaus nie wieder gesehen wird.
In der ersten japanischen Version von Final Fantasy VII existiert eine Szene mit Palmer in einem ungenutzten Set des Bordels Honigbiene (Honey Bee Inn). Diese Szene kann man nur anschauen, indem man das Spiel hackt. Die Daten wurden aus allen internationalen Versionen sowie der International Version des japanischen Spieles, welche auf der nordamerikanischen Ausgabe basiert, entfernt.
Das Lied, das während dieser kleinen Episode gespielt wird, kommt nirgendwo anders im vor. Es wurde zuerst von Hackern aus der PC-Version des Spieles entnommen, sein Nutzungszweck jedoch war bis zur Entdeckung dieser zusätzlichen Szene völlig unklar. Der Großteil der Dialoge in dieser Szene besteht aus Kauderwelsch, denn das Spiel stellt falsche Kanji-Zeichen dar. Die Szene selbst stellt Palmers Besuch in der Honigbiene dar, „aus Marketingzwecken“, wie er versichert. Seine Ausrede geht allerdings nach hinten los, da eine der Honigbienen-Ladies ihn als Stammgast entlarvt.
Palmer organisiert den ersten Raketenstart von Gaia mit Cid als Piloten. Der Start wird jedoch von Cid abgebrochen, weil seine Assistentin Shera noch bei den Treibstofftanks arbeitet und der Start sie getötet hätte.
Palmer ist die Verkörperung des Klischees eines verwöhnten Investors in FF VII. Er ist daran interessiert, Geld zu mehren ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Dabei wirkt er sehr kleinkariert und penibel. Man könnte ihn auch als Schleimer bezeichnen, denn er kopiert hinRa Senior von der Frisur und Art des Outfits her, hat aber bei weitem kein so festes Auftreten. Durch diese Form der Abhängigkeit zum alten Präsidenten ShinRa ist es auch nicht verwunderlich, dass ihm Rufus als neuer Präsident nicht sonderlich passt. Doch er spielt seine Rolle auch weiterhin.
Nachdem man Palmer in Rocket Town besiegt hat, schafft er es nur mit Mühe, der „Tiny Bronco“ auszuweichen und so zu verhindern, in Stücke zerfetzt zu werden. Diese Szene ähnelt sehr einem Ereignis aus dem Film „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“, wo ein deutscher Mechaniker während eines Kampfes mit Indiana Jones in das Flugwerk einer „Flying Wing“ der Luftwaffe gerät.
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